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Das Auflegen
Mixe aufnehmen

Einführung
Seinen eigenen Mix aufzunehmen kann ganz verschiedene Zwecke verfolgen. Manche DJs nutzen ihre eigenen Aufnahmen sehr effektiv, um sich selbst korrigieren und verbessern zu können. Andere DJs möchten den Mix zu Promotionzwecken einsetzen, ihn im Internet veröffentlichen oder mit Freunden teilen. Ganz gleich aus welchen Grund man eine solche Aufnahme erstellen möchte, es gibt ganz unterschiedliche technische Herangehensweisen, die im Folgenden aufgezeigt werden sollen.

Externe Aufnahme
Eine Möglichkeit, praktisch alle Musikquellen aufzunehmen, ist die externe Aufnahme. Das bedeutet, dass man sich für die Aufnahme ein zusätzliches technisches Gerät zu Nutze macht. Dafür stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung.

Die einfachste aber zugleich auch unprofessionellste Lösung ist es, die gespielte Musik über ein Mikrofon aufzunehmen und dann wieder auf einen Datenträger zu bannen. So könnte man zum Beispiel den Mix, den man über die heimische Stereoanlage wiedergibt, mithilfe eines Diktiergerätes aufnehmen. Ganz gleich wie hochwertig Mikrofon und Aufnahmegerät jedoch auch sein mögen, dieser Weg ist kein empfehlenswerter Lösungsansatz. Neben möglichen Störgeräuschen aus der Umgebung ist immer ein Verlust in der Klangqualität gegeben.

Eine deutlich bessere Lösung liegt darin, das ausgegebene elektrische Musiksignal direkt für eine Aufnahme zu nutzen. Das Gerät zur Aufnahme wird dabei an einen Ausgang des Setups angeschlossen, an dem das Mastersignal anliegt. Im Idealfall besitzt man ein Mischpult oder einen MIDI-Controller, die einen separaten Ausgang für die Aufnahme des Mixes vorweisen. Dieser Ausgang ist oftmals mit "REC OUT" oder ähnlich gekennzeichnet. Besitzt das Setup einen solchen Ausgang nicht, muss man gegebenenfalls das Mastersignal mit Hilfe eines Y-Kabels aufteilen und dann den zusätzlich gewonnenen Signalweg zur Aufnahme nutzen. Adapterlösungen sind fast immer unumgänglich.

Diverse Geräte kommen für eine externe Aufnahme in Betracht. Es gibt beispielsweise MP3-Recorder, die über einen Line-In-Anschluss verfügen, an den man ohne weiteres ein gewöhnliches Audiosignal anschließen kann. Diese MP3-Recorder speichern die Musik dann direkt im MP3-Format, üblicher Weise auf einer Speicherkarte ab. Sogar das Aufnahmeformat und somit die Aufnahmedauer und -Qualität lassen sich bei vielen Geräten einstellen.

Der Hersteller "DJ Tech" hat ein sehr einfaches und nützliches Tool entwickelt. Mit dem "DJ Rec", der in jeden RCA/Chinch-Signalweg eingebunden werden kann, kann jede beliebige Audioquelle mit nur einem Knopfdruck direkt im MP3-Format auf einen USB-Stick aufgenommen werden. Einfacher geht es nicht.

Auch denkbar ist es, dass man eine Software auf einem PC oder Laptop für die externe Aufnahme nutzt. Dabei muss man das Mastersignal in der Regel an den Mikrofoneingang des Rechners routen und kann das Signal so im PC aufnehmen. Dafür eignen sich bereits so einfache und kostenlose Programme wie der windowseigene "Audiorecorder".

Interne Aufnahme
Im Gegensatz zur externen Aufnahme, die praktisch bei jedem beliebigen Setup integriert werden kann, kommt eine interne Aufnahme nur für Nutzer von DJ-Softwares in Betracht. Dabei wird der Mix in der Software selbst aufgenommen.

Achtung: Nutzer von DJ-Softwares, die extern mixen, also z.B. über einen analogen Mixer mit einem DVS, müssen ihren Mix trotz DJ-Software extern aufnehmen, da nur dort das Mastersignal vorliegt! Nur wenn die Mixersektion in der Software genutzt wird, zum Beispiel mit einem MIDI-Controller, kann auch intern das Mastersignal aufgenommen werden!

Eine Aufnahme innerhalb einer Software ist in der Regel nur in den Vollversionen möglich. Damit eine solche Aufnahme gelingen kann, ist es immer notwendig innerhalb der Software festzulegen, welcher Kanal für die Aufnahme genutzt werden soll. Ohne diese Einstellung wird regelmäßig ein falsches oder gar kein Signal aufgenommen. Wie diese Einstellung vorzunehmen ist, variiert von Hersteller zu Hersteller. Eine entsprechende Suche im Internet führt aber in fast allen Fällen in wenigen Minuten zur Lösung des Problems. Hier sind die Lösungen für die gängigsten DJ-Softwares verlinkt:

 
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